Möchten Sie eine massive Sneaker-Firma aufbauen? An Mütter verkaufen

Und weitere Lektionen in Sneakerdom von Vans-Gründer Paul Van Doren.

Wir hatten ganz vorne in unserer Fabrik am East Broadway in Anaheim eine kleine Fläche geschaffen, um einen winzigen Ausstellungsraum einzurichten, in dem wir unsere Schuhe an die Öffentlichkeit verkaufen konnten. Kunden konnten direkt von der Straße aus eintreten. Die Fabrik lag tatsächlich in einem ziemlich guten Teil der Stadt, an einer mäßig belebten Straße, also würden uns hoffentlich die Leute sehen und hereinkommen. Im März 1966 eröffneten wir offiziell.

Der Name auf unserem Fabrikschild war Van Doren Rubber Company. Obwohl es mein eigener Name ist, hatte ich das Gefühl, dass er nicht ganz den richtigen Klang für ein Einzelhandelsunternehmen hat. Das Gummiteil schreit nicht gerade nach Schuhladen. Später entschieden wir, dass auf dem Schild über unserem ersten Einzelhandelsgeschäft House of Vans stehen würde.



Eines Tages kam ein Paar mit zwei Kindern herein, einem kleinen Mädchen um die sieben und einem kleinen Jungen um die fünf. Das kleine Mädchen brauchte neue Schuhe, also zog ich ein Paar zum Ausprobieren an. Dann wollte der kleine Junge auch Schuhe. Er brauchte sie nicht; die, die er trug, waren praktisch neu. Die Eltern sagten nichts, obwohl die Mutter ein wenig unbehaglich aussah, als ich dem Jungen ein Paar Schuhe anzog.



Der Junge ging nicht ohne die Schuhe und mir wurde klar, dass ich Mama in eine unangenehme Lage gebracht hatte. Ich versicherte ihr, dass ich dieses Paar nicht in Rechnung stellen würde.



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Mit freundlicher Genehmigung von Vertel Publishing

Währenddessen war der Vater unterwegs, um sich die Herrenschuhe anzuschauen. Die Mama drehte sich um und sagte zu ihm: Warum holst du dir nicht ein Paar Schuhe von diesem netten Herrn, Liebes?



Der Mann trug ein khakifarbenes Hemd und eine Hose mit den festen schwarzen Schuhen eines Arbeiters. Er schien definitiv kein Sneaker-Typ zu sein. Meine Vermutung wurde bestätigt, als der Vater antwortete: Nee, ich brauche nicht wirklich neue Schuhe, Schatz.

Sie stupste, ich denke, du solltest dir ein Paar Schuhe besorgen.

Er sah seine Frau an, dann warf er einen Blick auf die Bodenproben im Regal. Unsere einzigen Farben waren damals Hellblau, Marineblau, Weiß und Lodengrün. Er sagte: Okay, ich nehme ein Paar dieser weißen Bootsschuhe.

Die Frau schüttelte den Kopf. Sie werden schmutzig.

Der Vater warf einen Blick auf die Auswahl. Okay, gib mir die hellblauen.

Die Frau runzelte die Stirn. Schatz, du besitzt nichts Blaues dazu.