Papa

Als James Brown am Weihnachtstag 2006 starb, hinterließ er ein Vermögen im Wert von mehreren Dutzend, vielleicht Hunderten von Millionen Dollar. Das Problem ist, er hinterließ auch vierzehn Kinder, sechzehn Enkel, acht Mütter seiner Kinder, mehrere Geliebte, dreißig Anwälte, einen ehemaligen Manager, eine alternde Tänzerin, einen langjährigen Kammerdiener und eine Schwester, die eigentlich keine Schwester ist, sich aber die nennt Godsister of Soul sowieso. Alle wollen ein Stück von seinem Vermächtnis.

Der Tag, an dem er begraben wurde seiner Mutter auf dem großen Friedhof am Laney Walker Boulevard, in der Reihe, wo er auch seinen Daddy und seine dritte Frau begraben hatte, legte James Brown einen Arm um Roosevelt Royce Johnsons Schultern und deutete auf ein Stück unverarbeiteter Erde.

»Nun, Mr. Johnson«, sagte er, »das ist genau mein Platz. Was wirst du auf meinen Grabstein legen?'



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Johnson grunzte. Mr. Brown redet dumm, Grabsteine ​​und so. Als ob er eines Tages tatsächlich sterben könnte. Was soll ein Mann dazu sagen?



Er kannte Mr. Brown fast sein ganzes Leben lang, seit er ein Junge war, 12 Jahre alt, der Kaffee für die Discjockeys im WJMO 1490, einer Soulstation in Cleveland, holte. Die Sportler kannten Mr. Brown, weil Mr. Brown es sich zur Aufgabe gemacht hatte, die Leute zu kennen, die seine Platten im Radio spielen und ihn reich machen konnten. Er würde sich bei ihnen melden, wenn er in die Stadt kam, und eine Weile rumhängen. Einfache Beförderung, nur James Brown arbeitet, arbeitet immer daran, James Brown zu sein.



So lernte Roosevelt Mr. Brown Mitte der 60er Jahre durch die DJs kennen. Sie sagten ihm, sie würden einen Mann treffen, ihn zum Einkaufen mitnehmen, fragten Roosevelt, ob er mitkommen wolle. Er fand es seltsam, als die Jocks zum Flughafen Burke Lakefront fuhren. Keine Geschäfte da draußen. Aber es gab ein Privatflugzeug. Die Luke öffnete sich, und ein kleiner Mann mit einem unwahrscheinlichen Haarschopf kletterte die Stufen hinunter. Ein schwarzer Mann. Hat Roosevelt umgehauen. Ein schwarzer Mann mit seinem eigenen Flugzeug. Verdammt.

Mr. Brown fragte ihn nach seinem Namen, und er sagte: 'Roosevelt, Sir.'



»Oh, Sie haben Manieren«, sagte Mr. Brown. Manieren waren Mr. Brown wichtig.

Dann gingen sie alle zu King's Menswear, damit Mr. Brown ein paar Seidenhemden kaufen konnte. 'Bleib bei mir', sagte er zu Roosevelt, 'und halte meinen Mantel.' Was er tat. Mr. Brown gab ihm an diesem Tag vier 20-Dollar-Scheine, und wann immer er nach Cleveland zurückkam, um Gleason's oder die Arena in der Innenstadt zu spielen, schickte er jemanden, um den höflichen Jungen zu finden, der seinen Mantel gehalten hatte. Das hat Roosevelt Johnson jahrelang getan, Mr. Browns Mantel halten.

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Als er älter wurde, setzte Mr. Brown ihn auf einen Greyhound mit einer Kiste voller Platten, um ihn zu R&B-Stationen zu treiben, und als er noch älter wurde, nahm Mr. Brown ihn mit auf Tour. ROOSEVELT ROYCE JOHNSON, seine Visitenkarten gelesen. PERSÖNLICHER ASSISTENT VON MR. BRAUN. Johnson legte nachts Mr. Browns Pyjama aus, bügelte morgens seine Kleider und vergewisserte sich, dass er vor jeder Show ein Aspirin zum Frühstück und fünfzig Milligramm Viagra zu sich nahm. ('Es war keine Sexsache', sagt Johnson. 'Er dachte, es würde ihm zusätzliche Energie geben.') Er kaufte Mr. Brown Gras in Amsterdam, und er brachte Mr. Brown Gatorade mit, als seine Beine sich morgens verkrampften. Er bereiste die Welt mit Mr. Brown und sang auch direkt auf der Bühne mit dem Paten persönlich.

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Als Susie Behling Brown im Winter 2004 beigesetzt wurde, war Johnson vierzig Jahre bei Mr. Brown. Mr. Brown war damals ein alter Mann, fast 71 Jahre alt. Sein Haar war knochenweiß unter der schwarzen Farbe, und er hatte Prostatakrebs und Zucker im Blut. Aber er arbeitete immer noch, tourte immer noch und zahlte Johnson immer noch jede Woche 3.300 Dollar auf der Straße.

Was wirst du auf meinen Grabstein legen?

»Ich werde nichts drauflegen«, sagte Johnson. 'Ich werde dich etwas anziehen lassen, denn ich werde gehen Sie hinter.'

Was offensichtlich nicht geschah, denn Roosevelt Johnson ist immer noch hier, um Geschichten über Mr. Brown zu erzählen, der am Weihnachtstag 2006 nicht ganz drei Jahre nach seiner Mutter auferstand und starb Grabstein. Mr. Brown ist weder auf dem großen Friedhof am Laney Walker Boulevard begraben, noch liegt er im Schatten der Eichen neben seinem Herrenhaus in South Carolina oder im roten Lehm am Hang über seinem Teich.